“UBS und CS investieren in Streubomben”

So hiess gestern eine Überschrift der Tagesschau-Seite des Schweizer Fernsehens.

Als ich im RSS-Feed den Artikel anwählen wollte, war det Dingens nicht mehr vorhanden und nicht auf Anhieb aufzuspüren. Irgendwie interessant, fand ich.

Doch mittlerweile ist der Artikel doch wieder aufgetaucht. (Aha!)

Damit das nicht nochmal passiert: Hier zum Mitlesen (die Knackstellen hab ich unterstrichen… Knackstelle wie in “beknackt”…)

In der Schweiz sind UBS und CS an Geschäften mit Streubomben beteiligt. Die Höhe der gegenwärtigen Investitionen der CS wird auf 437 Mio. Dollar, jene der UBS auf rund 465 Mio. beziffert. Dies geht aus einer neuen Studie hervor. Die CS erklärt, ihr Einsatz sei im Vergleich zu anderen Grossbanken gering.

Weltweit machen 138 Finanzunternehmen Geschäfte mit Firmen, die an der Entwicklung oder Produktion von Streubomben beteiligt sind.

Vermutlich auch andere Firmen beteiligt

Insgesamt fliessen gegenwärtig rund 20 Milliarden Dollar in diesen Produktionszweig, wie Ueli Anken, Sprecher der Schweizer Sektion von Handicap International, an einer Medienkonferenz in Zürich sagte.

Hinter dem auf Englisch erschienenen Bericht «Internationale Investitionen in Streubomben – eine geteilte Verantwortung» stehen eine belgische und eine niederländische Nichtregierungsorganisation (NGO). Darin wird detailliert aufgelistet, welche Firmen auf welche Weise in die Entwicklung und Produktion involviert sind.

Was die Schweizer Banken betrifft, so wird die Höhe der gegenwärtigen Investitionen der CS auf 437 Mio. Dollar, jene der UBS auf rund 465 Mio. beziffert. Damit würden acht Entwickler und Hersteller unterstützt, wie Anken weiter ausführte. Abschliessend sei die Liste im Bericht nicht. Man müsse annehmen, dass auch andere Schweizer Finanzinstitute in ähnlicher Weise vorgingen.

Investitionsverbot im Nationalrat

Die Schweiz habe im vergangenen Dezember in Oslo zu den Erstunterzeichnern des Vertrages zum Verbot von Streubomben gehört. Dieser sieht ein Verbot des Einsatzes, der Produktion, der Lagerung und der Weitergabe von Streubomben vor. «Dies bedeutet aber auch, dass jede Art der Finanzierung verboten werden muss», betonte Anken.

Was es jetzt brauche, seien klare gesetzliche Regeln. Ein positives Signal gebe es aus der Politik: Eine Motion, die ein vollständiges Investitionsverbot fordert, habe den Ständerat bereits diskussionslos passiert und komme nun in den Nationalrat.

CS: Im Vergleich zu anderen keine grosse Rolle

«Wir verweigern die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen nicht einzig deshalb, weil dieses in der Rüstungsindustrie tätig ist», teilte die CS mit. Der Bericht zeige, dass die CS im Vergleich zu anderen internationalen Banken keine grosse Rolle bei Finanzdienstleistungen für diesen Produktionszweig spiele.

Die CS verfolge aber die internationalen Entwicklungen in diesem Bereich sehr genau und halte sich an alle massgebende Gesetze und Abkommen.

Hey, nur weil es eine Streubombe ist, heisst das noch lange nicht, dass die jemandem wehtut. Und nur weil alles um das Produkt verboten ist, heisst das noch nicht, dass man die Firma nicht unterstützen kann… Ich mein, wir haben schliesslich eine Krise… Oh mein Magen…

http://www.stopexplosiveinvestments.org/

Als nächstes: CS und UBS investieren in menschenhandelnde Crackhäuser.

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Filed under 1, but seriously..., econopocalyshit, lying bull, [andbehold]

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