Du bist was du trinkst

Nach dem alten Spruch über das Essen scheint unser Dasein auch davon beeinflusst, was wir trinken. Zumindest längerfristig, wie’s scheint. Soweit die neusten Erkenntnisse über Stoffe, die aus PET-Flaschen in deren Inhalt übergehen und uns… sagen wir mal, unserer weiblichen Seite etwas näher bringen.

Die Biologen stellten dabei in Mineralwasser aus Plastikflaschen eine deutlich erhöhte Konzentration an hormonähnlichen Substanzen fest. In manchen Proben fanden sich bis zu 75 Nanogramm pro Liter an östrogenähnlichen Substanzen. Dies sind höhere Werte als in manchem Abwasser, das unter anderem durch die Antibabypille als zum Teil stark belastet gilt. Insgesamt war das Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch östrogenbelastet wie jenes aus Glasflaschen.

Ein Grund mehr für Männer, auf die Beibehaltung der Bierflasche aus Glas zu bestehen…

Mehr bei der tagesschau.

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1 Comment

Filed under nadshots, [andbehold]

One response to “Du bist was du trinkst

  1. renew.it.all

    Solche wissenschaftlichen Tests und Resultate sind einmal wieder der Beweis, dass nicht nur unsere heissgeliebten Geisteswissenschaften manchmal zu Unrecht vom Steuerzahler finanziert werden, sondern dass die Naturwissenschaftler auch so manchen unsinnigen Scheiss mit den ihnen zugeteilten Finanzen anstellen.

    75 Nanogramm pro Liter ist eine verschwindend kleine Menge. Genaugenommen sind es 0.000000000075%. Im Vergleich zu dem, was der menschliche Körper produziert, ist es wie ein Sandkorn in der Sahara…

    “[T]he daily estrogen production in the human body is about 100,000 nanograms for adult men, about 5,000,000 nanograms for non-pregnant women and about 40,000 nanograms for a prepuberal child.”

    Ein Durschnittsmann produziert also täglich 1333.333 mal mehr Östrogen in seinem eigenen Körper, als er mit einem Liter PET-Mineralwasser zu sich nimmt. Um an die Östrogenwerte einer Frau heranzukommen, müsste man(n) pro Tag (!) 65,333.333 Liter Wasser trinken, Östrogeneigenproduktion natürlich schon abgezogen. Innerhalb von 38 Tagen würde er also ein komplettes olympisches Schwimmbecken leersaufen. (Ich hatte gerade Langeweile.) Wer macht denn sowas?

    Dazu sollte man auch noch bedenken, dass es sich laut “Labor”bericht nur um östrogenähnliche Substanzen handelt. Wenn man das Verhältnis betrachtet, wird hier buchstäblich aus der Mücke ein Elefant gemacht und mindestens 50 Nachrichten- und Presseinstitutionen haben diese sinnlosen Resultate auch noch verbreitet.

    Diese ganze Experimentenreihe hat doch sicher einige Hunderttausend verschlungen, Laborantengehälter exklusive. Ein wahrer “Nadshot.”

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